Die "Dschandschawid" sorgen seit 2003 für Unglaubliche verbrechen an den Menschenrechten in Darfur. Als eine Gruppe US-Journalisten in einem Dorf Interviews und Bilder macht. Tauchen dort die "Dschandschawid" auf, die Journalisten bleibt nichts anderes übrig als das Dorf zu verlassen. Denn dort belieben bedeutet der Tod.
Uwe Boll ist bekannt dafür das er Kompromisslos sein kann, wie sehr sieht man bei "Darfur", er geht mit dem Thema Offen und ehrlich um. Wir als Zuschauer müssen mit ansehen was alles in dem Dorf passiert. Nichts wird verschont, die Kamera ist immer mitten drin. So das wir keine andere Wahl haben als hin zu schauen. Denn wenn wir ehrlich sind, wer wusste was in Darfur passiert vor dem Film?
Laut Film sind dort Millionen von Menschen vertrieben wurden und 400000 Menschen getötet (Laut Wikipedia sind es 200000). Ein Grausames verbrechen an der Menschlichkeit.
Der Film versucht auch keine gründe für das zu liefern was dort passiert, natürlich gibt es immer wieder Informationen warum das alles passiert, doch im Grund müssen gibt es keine Begründung. Das hat natürlich vom Vorteil das alles so Schockierend und drastisch wirkt das wir drüber nach denken müssen. Warum werden Frauen vergewaltigt? Kinder und Babys getötet? Menschen verbrannt? Wo liegt der Grund?
Das ist was der Film uns zeigt, die Sinnlosigkeit die dort vorgehen. Hilflose Menschen werden Opfer von Hass und Gewalt und sie wissen eigentlich nicht mal wieso. Wir bleiben Hilflos zurück.
"Darfur" ist keine Schöner Film, dies ist nicht Negativ gemeint, sondern wir sehen einfach einen Schonungslosen, Düsteren, Kompromisslosen Film, der vor nichts zurück schreckt und uns zeigt was in Darfur passiert ist. Uwe Boll hat hier sicherlich sein Meisterwerk abgeliefert.
Otaku Nerd Life, Popkultur aus der ganzen Welt. zu Filme, Lifestyle, Musik, Manga, Anime, Cosplay. Alles was spass macht.
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Sonntag, 14. November 2010
The Final Storm
Dauer Regen seit Tagen, der Bauer Tom Grady und seine Familie leben auf einer Farm, irgendwo im Nirgendwo. Mitten in der Nacht taucht ein Fremder auf. Sie lassen ihn rein. Doch schon bald stellen sie fest das alle Tiere verschwunden sind und auch viele Menschen. Doch was ist mit dem Fremden,
hat er etwas damit zu tun?
Uwe Boll ist immer noch der Regisseur der so umstritten ist wie kein 2., viele sind scheinbar nur noch sauer wegen ein paar Spiele Verfilmungen. Doch er hat schon mit seinen letzten Filmen gezeigt was er alles kann und das er Kompromisslos ist. So auch bei "Final Storm" auch wenn der Film zum größten teil sehr ruhig ist, so ist er doch mit dem Thema das er uns zeigt Kompromisslos. So steuert alles auf ein Ende hin was man auch nicht erwartet. Ja der Film spielt mit Erwartungshaltungen der Zuschauer. Natürlich werden wieder mal die Boll Hasser meckern und die, die ein Endzeit Actionfilm erwarten werden hier natürlich enttäuscht werden. Denn der Film zeigt uns keinen Weltuntergang, keine Häuser die kaputt gehen. Nein wir sehen nur eine Familie die Probleme hat. Der Fremde scheint dabei zu helfen und sich langsam in die Familie zu drängen.
Luke Perry spielt seine Rolle als Mysteriöser Fremde wirklich gut, er gibt sich geheimnisvoll und scheint etwas zu verbergen, dies gehört wie schon erwähnt zu der Kompromislosigkeit. Wie wir Zuschauer damit umgehen ist natürlich uns selbst überlassen.
"The FInal Storm" ist ein kleiner netter Film, natürlich sollte man den Filmen von Uwe Boll aufgeschlossen sein. Sonst wird man auch mit dem Film nicht warm.
hat er etwas damit zu tun?
Uwe Boll ist immer noch der Regisseur der so umstritten ist wie kein 2., viele sind scheinbar nur noch sauer wegen ein paar Spiele Verfilmungen. Doch er hat schon mit seinen letzten Filmen gezeigt was er alles kann und das er Kompromisslos ist. So auch bei "Final Storm" auch wenn der Film zum größten teil sehr ruhig ist, so ist er doch mit dem Thema das er uns zeigt Kompromisslos. So steuert alles auf ein Ende hin was man auch nicht erwartet. Ja der Film spielt mit Erwartungshaltungen der Zuschauer. Natürlich werden wieder mal die Boll Hasser meckern und die, die ein Endzeit Actionfilm erwarten werden hier natürlich enttäuscht werden. Denn der Film zeigt uns keinen Weltuntergang, keine Häuser die kaputt gehen. Nein wir sehen nur eine Familie die Probleme hat. Der Fremde scheint dabei zu helfen und sich langsam in die Familie zu drängen.
Luke Perry spielt seine Rolle als Mysteriöser Fremde wirklich gut, er gibt sich geheimnisvoll und scheint etwas zu verbergen, dies gehört wie schon erwähnt zu der Kompromislosigkeit. Wie wir Zuschauer damit umgehen ist natürlich uns selbst überlassen.
"The FInal Storm" ist ein kleiner netter Film, natürlich sollte man den Filmen von Uwe Boll aufgeschlossen sein. Sonst wird man auch mit dem Film nicht warm.
Alone in the Dark (Director's Cut)
Edward Carnby ist wieder zurück und er hat ein Artefakt mitgebracht, doch irgend jemand will ihn tot sehen. Es kommt aber noch schlimmer. Es wurden irgendwelche Monster freigelassen und seine alten Freunde aus dem Waisenhaus sind verschwunden.
Uwe Boll und seine Spieleverfilmungen, das ist ja immer so eine Sache. Nach "House of the Dead", welches ja eine Art Zombie-Actionfilm war. Alone in the Dark ist ja eher ein Adventure mit Horrorelementen.
Boll macht daraus einen Actionfilm. Das Einzige, was an das Spiel erinnern könnte, sind die Monster. Naja, der Film ist so eine Sache. Er unterhält zwar, aber doch ist er nicht wirklich gut. Es gibt zwar die ein oder andere gute Szene, wie eine sehr stylische Actionszene. Doch sind Darsteller und die Texte doch sehr hohl. Die weibliche Hauptrolle, gespielt von Tara Reid, ist ein wirkliche Fehlbesetzung. Man hätte sie durch irgend eine andere 08/15 Blondine ersetzen können und es wäre kein Unterschied zu merken.
Der Soundtrack zum Film, bestehend aus 2 CDs und voll mit ner Menge Metal-Bands, ist besser als der ganze Film. Im Film selber kommt nur bei der sehr stylischen Actionszene ein Metalstück drin vor.
Mal zu dieser Actionszene, sie spielt im Dunkeln und man sieht nur die Kugeln fliegen. Dann ein Monster wie es getroffen wird. Dies ist die einzig wirklich gute Szene im Film. Im Directors Cut gibt es ein paar blutige Szenen mehr zu sehen, doch diese locken sicher niemanden mehr hinter dem Ofen hervor.
So bleibt nur zu sagen, das Alone in the Dark zwar besser ist als behauptet wird, dennoch kein guter Film ist.
Uwe Boll und seine Spieleverfilmungen, das ist ja immer so eine Sache. Nach "House of the Dead", welches ja eine Art Zombie-Actionfilm war. Alone in the Dark ist ja eher ein Adventure mit Horrorelementen.
Boll macht daraus einen Actionfilm. Das Einzige, was an das Spiel erinnern könnte, sind die Monster. Naja, der Film ist so eine Sache. Er unterhält zwar, aber doch ist er nicht wirklich gut. Es gibt zwar die ein oder andere gute Szene, wie eine sehr stylische Actionszene. Doch sind Darsteller und die Texte doch sehr hohl. Die weibliche Hauptrolle, gespielt von Tara Reid, ist ein wirkliche Fehlbesetzung. Man hätte sie durch irgend eine andere 08/15 Blondine ersetzen können und es wäre kein Unterschied zu merken.
Der Soundtrack zum Film, bestehend aus 2 CDs und voll mit ner Menge Metal-Bands, ist besser als der ganze Film. Im Film selber kommt nur bei der sehr stylischen Actionszene ein Metalstück drin vor.
Mal zu dieser Actionszene, sie spielt im Dunkeln und man sieht nur die Kugeln fliegen. Dann ein Monster wie es getroffen wird. Dies ist die einzig wirklich gute Szene im Film. Im Directors Cut gibt es ein paar blutige Szenen mehr zu sehen, doch diese locken sicher niemanden mehr hinter dem Ofen hervor.
So bleibt nur zu sagen, das Alone in the Dark zwar besser ist als behauptet wird, dennoch kein guter Film ist.
House of the Dead
Eine Gruppe junger Menschen will auf eine Insel, auf welcher der Rave des Jahres stattfinden soll. Als sie einen alten Captain überreden können, sie dorthin zu bringen, bietet sich ihnen ein befremdliches Bild: Auf der Insel sind alle Menschen verschwunden, stattdessen werden sie von Zombies begrüßt. Jetzt beginnt der Kampf um's nackte Überleben.
"House of the Dead" ist Uwe Bolls erste Computerspiel-Verfilmung, von den meisten Menschen verhasst – wobei man sich natürlich die Frage stellen könnte, wer sich den Film wirklich zu Gemüte geführt hat. Sieht man den Film als makabre Spaßproduktion an, bleibt genug zum Weiterschauen übrig.
Gleich am Anfang gibt es eine fast nackte Erica Durance zu erleben, welche nur mit einem String-Tanga bekleidet ist. Im Abspann steht die Dame noch mit dem Namen Erica Parker, welche vielen aus "Smallville", als "Lois Lane", bekannt sein dürfte. Jürgen Prochnow als Captain und eine Anspielung auf "Das Boot" sind weitere kleine Highlights im Film. Die lange Zombies-abknall-Szene indessen, die stark an das Game erinnert, stellt den verdienten Höhepunkt im Film dar.
Das Ganze macht natürlich mit Bullet-Time-Szenen doppelt so viel Spaß, wurde aber in der deutschen Version stark geschnitten (siehe Schnittberichte).
Immer wieder werden kurze Szenen aus dem Original-Spiel eingeblendet, sodass die Rückkoppelung zum Computerspiel gegeben ist. Wie auch im Game selber sehen wir die Darsteller als Figuren im Kampf mit einer um sie kreisenden 360-Grad-Kamera, z.B. beim Waffeladen. Stirbt die Figur, gibt es wieder eine 360-Grad-Perspektive, sie verliert die Waffe, fällt um und wird von umringenden hungrigen Zombies gefressen, bis der Bildschirm blutrot anläuft.
Hier müssen wohl auch die Boll-Kritiker zugeben: Diese Szenen sind nahe an der Vorlage.
"House of the Dead" ist ein einziger Splatter-Party-Streifen, der gut unterhält. Anschauen lohnt sich.
"House of the Dead" ist Uwe Bolls erste Computerspiel-Verfilmung, von den meisten Menschen verhasst – wobei man sich natürlich die Frage stellen könnte, wer sich den Film wirklich zu Gemüte geführt hat. Sieht man den Film als makabre Spaßproduktion an, bleibt genug zum Weiterschauen übrig.
Gleich am Anfang gibt es eine fast nackte Erica Durance zu erleben, welche nur mit einem String-Tanga bekleidet ist. Im Abspann steht die Dame noch mit dem Namen Erica Parker, welche vielen aus "Smallville", als "Lois Lane", bekannt sein dürfte. Jürgen Prochnow als Captain und eine Anspielung auf "Das Boot" sind weitere kleine Highlights im Film. Die lange Zombies-abknall-Szene indessen, die stark an das Game erinnert, stellt den verdienten Höhepunkt im Film dar.
Das Ganze macht natürlich mit Bullet-Time-Szenen doppelt so viel Spaß, wurde aber in der deutschen Version stark geschnitten (siehe Schnittberichte).
Immer wieder werden kurze Szenen aus dem Original-Spiel eingeblendet, sodass die Rückkoppelung zum Computerspiel gegeben ist. Wie auch im Game selber sehen wir die Darsteller als Figuren im Kampf mit einer um sie kreisenden 360-Grad-Kamera, z.B. beim Waffeladen. Stirbt die Figur, gibt es wieder eine 360-Grad-Perspektive, sie verliert die Waffe, fällt um und wird von umringenden hungrigen Zombies gefressen, bis der Bildschirm blutrot anläuft.
Hier müssen wohl auch die Boll-Kritiker zugeben: Diese Szenen sind nahe an der Vorlage.
"House of the Dead" ist ein einziger Splatter-Party-Streifen, der gut unterhält. Anschauen lohnt sich.
Seed
Der Serienmörder Max Seed soll hingerichtet werden; doch ganz so einfach ist dieser nicht tot zu kriegen. Zweimal kommt er auf den elektrischen Stuhl und zweimal überlebt er. Das ist der Polizei zu langwidrig. Nach dem zweiten Versuch packen sie ihn, stecken ihn in einen Sarg und begraben ihn bei lebendigem Leibe. Doch auch aus diesem Gefängnis kann er sich befreien, und nun sinnt er auf Rache…
"Seed" ist seit langem Uwe Bolls erster Film, der kein Computerspiel als Vorlage hat. Oberflächlich gesehen, mag es ein Old-School-Slasher sein, doch in der Zeit der Torture-Porn-Gore-Filme stellt sich dieser Streifen, bei dem Boll sowohl Regisseur als auch Drehbuchautor ist, definitiv als etwas anderes dar. Gefilmt wurde im Dokumentationsstil; die Kamera bewegt sich und steht immer so, als ob wir heimlich dabei zuschauen, – und wir sollen uns schlecht fühlen, nachdenken über das, was wir sehen. Der Film will uns zeigen, wie grausam wir Menschen sind, egal ob wir zu den guten oder zu den bösen gehören. So beginnt er mit Szenen, die von Peta stammen, in welchen Tiere gefoltert und gehäutet werden. Harter Tobak, die Grundstimmung im Film ist sehr düster. Das Ungewöhnliche an ihm ist das Unparteiischsein, wir müssen selbst entscheiden, auf welcher Seite wir stehen, denn keine kommt hier gut weg. Seed ist der grausame Killer, über den wir zwar einiges erfahren, jedoch nicht, was ihn zum Mörder gemacht hat. Die Polizei, die ihn jagt und hinrichten will, handelt auf ihre Art und Weise unmenschlich und grausam. Der Henker will Seed nicht auf dem elektrischen Stuhl sehen, weil dieser alt ist und daher noch mehr Schmerzen zufügen kann, der Polizeichef hingegen will es so. Menschlichkeit und Gerechtigkeit scheinen in der Welt des Films nur noch oberflächlich zu bestehen. Am Ende ist man geschockt und muss bezüglich der Handlungen, die hier gezeigt wurden, erst mal schlucken.
"Seed" ist nach "Postal" der zweite Film von Uwe Boll, der wirklich gut geworden ist, bis jetzt Bolls Meisterwerk: ein Statement über Menschlichkeit, in einem düsteren Horrorfilm verpackt, der leider in Deutschland gewaltig Federn lassen musste: (http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=3240796).
"Seed" ist seit langem Uwe Bolls erster Film, der kein Computerspiel als Vorlage hat. Oberflächlich gesehen, mag es ein Old-School-Slasher sein, doch in der Zeit der Torture-Porn-Gore-Filme stellt sich dieser Streifen, bei dem Boll sowohl Regisseur als auch Drehbuchautor ist, definitiv als etwas anderes dar. Gefilmt wurde im Dokumentationsstil; die Kamera bewegt sich und steht immer so, als ob wir heimlich dabei zuschauen, – und wir sollen uns schlecht fühlen, nachdenken über das, was wir sehen. Der Film will uns zeigen, wie grausam wir Menschen sind, egal ob wir zu den guten oder zu den bösen gehören. So beginnt er mit Szenen, die von Peta stammen, in welchen Tiere gefoltert und gehäutet werden. Harter Tobak, die Grundstimmung im Film ist sehr düster. Das Ungewöhnliche an ihm ist das Unparteiischsein, wir müssen selbst entscheiden, auf welcher Seite wir stehen, denn keine kommt hier gut weg. Seed ist der grausame Killer, über den wir zwar einiges erfahren, jedoch nicht, was ihn zum Mörder gemacht hat. Die Polizei, die ihn jagt und hinrichten will, handelt auf ihre Art und Weise unmenschlich und grausam. Der Henker will Seed nicht auf dem elektrischen Stuhl sehen, weil dieser alt ist und daher noch mehr Schmerzen zufügen kann, der Polizeichef hingegen will es so. Menschlichkeit und Gerechtigkeit scheinen in der Welt des Films nur noch oberflächlich zu bestehen. Am Ende ist man geschockt und muss bezüglich der Handlungen, die hier gezeigt wurden, erst mal schlucken.
"Seed" ist nach "Postal" der zweite Film von Uwe Boll, der wirklich gut geworden ist, bis jetzt Bolls Meisterwerk: ein Statement über Menschlichkeit, in einem düsteren Horrorfilm verpackt, der leider in Deutschland gewaltig Federn lassen musste: (http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=3240796).
Postal
Der Dude ist arbeitslos und wohnt mit seiner stark übergewichtigen Frau ("Damn, die ist so fett, du musst sie in Mehl wälzen, damit du die feuchte Stelle findest!") in einem Wohnwagen am Rande von Paradise City. Er hat ein Vorstellungsgespräch, welches scheitert. Auch beim Sozialamt läuft alles schief. So geht er zu seinem Onkel, einem Sektenführer. Dort entsteht ein Plan, doch bald ist alles anders: Terroristen und alle Betrüger der Stadt sind hinter dem Dude her.
Uwe Boll, Staatsfeind Nr. 1 aller Games-Fanatiker, liefert hier wohl seinen bislang besten Film ab. Alles, was irgendwie auch nur annähernd politisch korrekt sein könnte, wird hier zerstört. So viel geballte politische Inkorrektheit gab es selten. Selbst "South Park" oder "Family Guy" haben dem nichts entgegenzusetzen. Boll macht vor nichts halt. Hier wird alles parodiert, was zu parodieren geht. Eine Satire vor dem Herrn – und das sondergleichen. Auch sich selbst zieht Boll durch den Kakao, indem er verrät, wie er seine Filme finanziert.
Ja, auch "Postal" ist ein Videospiel, auch hier könnte man wieder die große Fankeule schwingen, doch wozu? Es ist immer noch "Postal" – nun eben kein einzelner Amok laufender Typ mehr, sondern eine wirklich komplett aus dem Ruder gelaufene Welt.
Einige Dinge aus dem Spiel wurden zurecht adaptiert, wie etwa der Katzenschalldämpfer.
"Postal" ist einfach gut und wirklich lustig, doch sollte man schwarzen Humor unbedingt mögen.
"Postal" ist eine klasse Komödie von Uwe Boll und eine eindeutige Empfehlung für jeden Fan seiner Filme oder von bitterbösem Humor.
Uwe Boll, Staatsfeind Nr. 1 aller Games-Fanatiker, liefert hier wohl seinen bislang besten Film ab. Alles, was irgendwie auch nur annähernd politisch korrekt sein könnte, wird hier zerstört. So viel geballte politische Inkorrektheit gab es selten. Selbst "South Park" oder "Family Guy" haben dem nichts entgegenzusetzen. Boll macht vor nichts halt. Hier wird alles parodiert, was zu parodieren geht. Eine Satire vor dem Herrn – und das sondergleichen. Auch sich selbst zieht Boll durch den Kakao, indem er verrät, wie er seine Filme finanziert.
Ja, auch "Postal" ist ein Videospiel, auch hier könnte man wieder die große Fankeule schwingen, doch wozu? Es ist immer noch "Postal" – nun eben kein einzelner Amok laufender Typ mehr, sondern eine wirklich komplett aus dem Ruder gelaufene Welt.
Einige Dinge aus dem Spiel wurden zurecht adaptiert, wie etwa der Katzenschalldämpfer.
"Postal" ist einfach gut und wirklich lustig, doch sollte man schwarzen Humor unbedingt mögen.
"Postal" ist eine klasse Komödie von Uwe Boll und eine eindeutige Empfehlung für jeden Fan seiner Filme oder von bitterbösem Humor.
Bloodrayne II: Deliverance
Es ist viel Zeit vergangen, seit Halbvampir Rayne gegen Kagan kämpfte. Nun hat sie es in den "Wilden Westen" verschlagen, wo in dem kleinen Ort Deliverance der böse Vampir Billy the Kid sein Unwesen treibt.
Die Fortsetzung von "Bloodrayne" hat nicht lange auf sich warten lassen und wurde in nur vier Wochen abgedreht. Wie auch der erste Teil hat "Bloodrayne II" nichts mit dem Computerspiel gemein und entfernt sich mit dem Wild-West-Thema sogar noch ein Stückchen weiter von der Originalstory als Teil eins. Was jedem sofort ins Auge springt, ist der Wechsel der Hauptdarstellerin. Es schlüpft nicht mehr Kristanna Loken, sondern Nastassia Malthe in die Haut der Halbvampirin, welche einige vielleicht aus dem Film "DOA: Dead or Alive" kennen. Abgesehen vom Aussehen bleibt jedoch das gleiche nüchterne, lustlose Spiel der Darstellerin.
Die Atmosphäre eines Westerns wird durch den Soundtrack, der schon mal Anleihen bei Ennio Morricone findet, und die langsamen Kamerafahrten erzeugt. So finden wir hier sehr wenige Actionszenen, blutige Akte sind nur einzeln verstreut und Oben-ohne-Szenen mit der Hauptdarstellerin bleiben ganz außen vor. Zurecht kann man sich daher die Frage stellen, warum der Film keine Jugendfreigabe erhalten hat.
Zack Ward, der Hauptdarsteller im Boll-Film "Postal", spielt hier Revolverheld Billy the Kid, der in diesem Vampir-Western-Mix für den Part des bösen Vampirs herhalten muss.
"Bloodrayne II" ist eine Mischung aus Western und Vampirhorrorfilm. Wer "From dusk till down III" mochte, wird sich auch für diesen Film begeistern können. Für die anderen gilt: Hände weg.
Die Fortsetzung von "Bloodrayne" hat nicht lange auf sich warten lassen und wurde in nur vier Wochen abgedreht. Wie auch der erste Teil hat "Bloodrayne II" nichts mit dem Computerspiel gemein und entfernt sich mit dem Wild-West-Thema sogar noch ein Stückchen weiter von der Originalstory als Teil eins. Was jedem sofort ins Auge springt, ist der Wechsel der Hauptdarstellerin. Es schlüpft nicht mehr Kristanna Loken, sondern Nastassia Malthe in die Haut der Halbvampirin, welche einige vielleicht aus dem Film "DOA: Dead or Alive" kennen. Abgesehen vom Aussehen bleibt jedoch das gleiche nüchterne, lustlose Spiel der Darstellerin.
Die Atmosphäre eines Westerns wird durch den Soundtrack, der schon mal Anleihen bei Ennio Morricone findet, und die langsamen Kamerafahrten erzeugt. So finden wir hier sehr wenige Actionszenen, blutige Akte sind nur einzeln verstreut und Oben-ohne-Szenen mit der Hauptdarstellerin bleiben ganz außen vor. Zurecht kann man sich daher die Frage stellen, warum der Film keine Jugendfreigabe erhalten hat.
Zack Ward, der Hauptdarsteller im Boll-Film "Postal", spielt hier Revolverheld Billy the Kid, der in diesem Vampir-Western-Mix für den Part des bösen Vampirs herhalten muss.
"Bloodrayne II" ist eine Mischung aus Western und Vampirhorrorfilm. Wer "From dusk till down III" mochte, wird sich auch für diesen Film begeistern können. Für die anderen gilt: Hände weg.
Schwerter des Königs - Dungeon Siege
Ein Farmer, ohne Namen, konnte nicht verhindern, dass seine Frau entführt und sein Sohn getötet wird. Jetzt bleibt ihm nur noch, seine Salona aus den Fängen des bösen Magiers Gallien zu befreien. Die nötige Unterstützung erhält er durch seine Gefährten Norick und Bastian.
Ein weiterer Versuch Uwe Bolls, aus einem Videospiel ein Fantasy-Epos zu machen, das kann doch nichts werden. Doch weit gefehlt: "Dungeon Siege" ist mit 120 Min. zwar etwas zu lang, die Story holprig und nicht immer interessant, doch diesmal hat Uwe Boll die richtigen Leute mit den richtigen Rollen besetzt, so z.B. Jason Statham (als Farmer) und Burt Raynolds (als König).
Nach "Herr der Ringe" ist es natürlich schwer, einen Fantasy-Film zu drehen, dennoch schlägt sich "Dungeon Siege" ganz gut. Jason Statham macht als Actionheld immer eine gute Figur, man erinnere sich an "The Transporter". Kristanna Loken hat einen kurzen Auftritt als Waldnymphe. "Hellboy" Ron Perlman scheint ebenfalls für die Rolle des Norick wie geschaffen. Ebenso ist Ray Liotta als böser Zauberer eine exzellente Wahl, zu ihm passt die Rolle eines Bösen. Man merkt, dass Boll seit "Bloodrayne" viel dazu gelernt hat. Die Schauspieler sind hier nicht mehr so hölzern, es scheint so, als würde ihnen die Arbeit auch Spaß machen und die Rollen gefallen. Matthew Lillard als böser Thronerbe ist eigentlich das kleine Highlight im Film, bekannt dürfte dieser Schauspieler vor allem aus "Scream" sein, dort spielt er den Stuart.
"Schwerter des Königs – Dungeon Siege" ist eine nette Verfilmung eines RPG-Spiels. Sie ist besser als "Dungeons and Dragons". Wer trashige Fantasy-Filme mag, ist hier genau richtig.
Ein weiterer Versuch Uwe Bolls, aus einem Videospiel ein Fantasy-Epos zu machen, das kann doch nichts werden. Doch weit gefehlt: "Dungeon Siege" ist mit 120 Min. zwar etwas zu lang, die Story holprig und nicht immer interessant, doch diesmal hat Uwe Boll die richtigen Leute mit den richtigen Rollen besetzt, so z.B. Jason Statham (als Farmer) und Burt Raynolds (als König).
Nach "Herr der Ringe" ist es natürlich schwer, einen Fantasy-Film zu drehen, dennoch schlägt sich "Dungeon Siege" ganz gut. Jason Statham macht als Actionheld immer eine gute Figur, man erinnere sich an "The Transporter". Kristanna Loken hat einen kurzen Auftritt als Waldnymphe. "Hellboy" Ron Perlman scheint ebenfalls für die Rolle des Norick wie geschaffen. Ebenso ist Ray Liotta als böser Zauberer eine exzellente Wahl, zu ihm passt die Rolle eines Bösen. Man merkt, dass Boll seit "Bloodrayne" viel dazu gelernt hat. Die Schauspieler sind hier nicht mehr so hölzern, es scheint so, als würde ihnen die Arbeit auch Spaß machen und die Rollen gefallen. Matthew Lillard als böser Thronerbe ist eigentlich das kleine Highlight im Film, bekannt dürfte dieser Schauspieler vor allem aus "Scream" sein, dort spielt er den Stuart.
"Schwerter des Königs – Dungeon Siege" ist eine nette Verfilmung eines RPG-Spiels. Sie ist besser als "Dungeons and Dragons". Wer trashige Fantasy-Filme mag, ist hier genau richtig.
Bloodrayne
Rayne ist ein Dhampir – halb Mensch, halb Vampir. Als ihr Vampirvater Kagan ihre menschliche Mutter vor ihren Augen vergewaltigt und tötet, sinnt sie nach Rache. Unterstützung für ihre Pläne findet sie bei einem Vampirorden.
Uwe Boll ist dafür bekannt, aus Computerspielen Filme zu erzeugen. Oft haben diese dann jedoch nichts mehr mit der Originalvorlage zu tun. So ist es auch bei "Bloodrayne". Die Handlung spielt, statt wie im Game in der Zeit des Zweiten Weltkrieges, nun im Mittelalter. Jedoch hat sich der Regisseur, etwas dabei gedacht, denn er hat "Bloodrayne" als Trilogie angelegt. Im ersten Teil wird Raynes Vorgeschichte abgehandelt, im zweiten dient der Wilde Westen als Kulisse und erst der dritte Teil spielt in der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Bis zu diesem Showdown müssen sich die "Bloodrayne"-Fans jedoch noch bis 2009 gedulden.
Bei "Bloodrayne" ist es bei fast jeder Szene spürbar, dass die Schauspieler nur für Geld mitwirken. Im Großen und Ganzen können sie in ihren Rollen nicht überzeugen, es gibt also keine oscarreifen Schauspielleistungen. Da "Bloodrayne" spieltechnisch nie mit viel Blut und Gewalt geizte, gibt es im Film auch immer wieder blutige Kämpfe und Morde zu sehen, welche in der Unrated-Version etwas länger ausfallen. Die deutsche Kauf-DVD enthält nur die R-Rated-Kinofassung
Pluspunkte sammelt der Film, neben einer kurzen Oben-ohne-Szene mit Kristanna Loken, vor allem durch die Effekte von Olaf Ittenbach.
"Bloodrayne" ist nicht der beste Film von Uwe Boll und bietet auch sonst bezüglich des Drehbuchs nichts Außergewöhnliches, doch wer Olaf Ittenbach und dessen Effekte mag oder schon immer wissen wollte, wie Kristanna Loken "oben ohne" aussieht, kann sich den Film zu Gemüte ziehen.
Uwe Boll ist dafür bekannt, aus Computerspielen Filme zu erzeugen. Oft haben diese dann jedoch nichts mehr mit der Originalvorlage zu tun. So ist es auch bei "Bloodrayne". Die Handlung spielt, statt wie im Game in der Zeit des Zweiten Weltkrieges, nun im Mittelalter. Jedoch hat sich der Regisseur, etwas dabei gedacht, denn er hat "Bloodrayne" als Trilogie angelegt. Im ersten Teil wird Raynes Vorgeschichte abgehandelt, im zweiten dient der Wilde Westen als Kulisse und erst der dritte Teil spielt in der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Bis zu diesem Showdown müssen sich die "Bloodrayne"-Fans jedoch noch bis 2009 gedulden.
Bei "Bloodrayne" ist es bei fast jeder Szene spürbar, dass die Schauspieler nur für Geld mitwirken. Im Großen und Ganzen können sie in ihren Rollen nicht überzeugen, es gibt also keine oscarreifen Schauspielleistungen. Da "Bloodrayne" spieltechnisch nie mit viel Blut und Gewalt geizte, gibt es im Film auch immer wieder blutige Kämpfe und Morde zu sehen, welche in der Unrated-Version etwas länger ausfallen. Die deutsche Kauf-DVD enthält nur die R-Rated-Kinofassung
Pluspunkte sammelt der Film, neben einer kurzen Oben-ohne-Szene mit Kristanna Loken, vor allem durch die Effekte von Olaf Ittenbach.
"Bloodrayne" ist nicht der beste Film von Uwe Boll und bietet auch sonst bezüglich des Drehbuchs nichts Außergewöhnliches, doch wer Olaf Ittenbach und dessen Effekte mag oder schon immer wissen wollte, wie Kristanna Loken "oben ohne" aussieht, kann sich den Film zu Gemüte ziehen.
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