Sonntag, 14. November 2010

Schwerter des Königs - Dungeon Siege

Ein Farmer, ohne Namen, konnte nicht verhindern, dass seine Frau entführt und sein Sohn getötet wird. Jetzt bleibt ihm nur noch, seine Salona aus den Fängen des bösen Magiers Gallien zu befreien. Die nötige Unterstützung erhält er durch seine Gefährten Norick und Bastian.

Ein weiterer Versuch Uwe Bolls, aus einem Videospiel ein Fantasy-Epos zu machen, das kann doch nichts werden. Doch weit gefehlt: "Dungeon Siege" ist mit 120 Min. zwar etwas zu lang, die Story holprig und nicht immer interessant, doch diesmal hat Uwe Boll die richtigen Leute mit den richtigen Rollen besetzt, so z.B. Jason Statham (als Farmer) und Burt Raynolds (als König).
Nach "Herr der Ringe" ist es natürlich schwer, einen Fantasy-Film zu drehen, dennoch schlägt sich "Dungeon Siege" ganz gut. Jason Statham macht als Actionheld immer eine gute Figur, man erinnere sich an "The Transporter". Kristanna Loken hat einen kurzen Auftritt als Waldnymphe. "Hellboy" Ron Perlman scheint ebenfalls für die Rolle des Norick wie geschaffen. Ebenso ist Ray Liotta als böser Zauberer eine exzellente Wahl, zu ihm passt die Rolle eines Bösen. Man merkt, dass Boll seit "Bloodrayne" viel dazu gelernt hat. Die Schauspieler sind hier nicht mehr so hölzern, es scheint so, als würde ihnen die Arbeit auch Spaß machen und die Rollen gefallen. Matthew Lillard als böser Thronerbe ist eigentlich das kleine Highlight im Film, bekannt dürfte dieser Schauspieler vor allem aus "Scream" sein, dort spielt er den Stuart.

"Schwerter des Königs – Dungeon Siege" ist eine nette Verfilmung eines RPG-Spiels. Sie ist besser als "Dungeons and Dragons". Wer trashige Fantasy-Filme mag, ist hier genau richtig.