Sonntag, 14. November 2010

Verblendung



Harriet verschwand vor mehr als 40 Jahren vom Jährlichen Treffen der Industriellenfamilie Vanger. Alles deutet auf Mord dahin der sogar aus den eigenen Reihen kommen muss. Doch bis Heute wurde der Fall nicht aufgeklärt. Henrik Vanger quält das Schicksal seiner Lieblingsnichte immer noch. Er bekommt immer noch wie Damals von Harriet zu seinem Geburtstag eine gepresste Blume zugeschickt. So glaubt er das der Mörder von Harriet dies tut.. So engagiert er den Journalisten Mikael Blomkvist an, dieser wurde verurteilt, wegen Verleumdung zu 3 Monaten Haft. Doch bevor er die Strafe antreten muss nimmt Mikael erst wieder willig den Auftrag an. Doch der Rechtsanwalt von Henrik lässt Mikael vorher von einer Privatdetektei überprüfen. Dort arbeitet die Hackerin Lisbeth Salander. Diese überwacht Mikael und stößt so auf einem Hinweis. So stößt sie zu den Fall. Doch was die beiden Finden ist schlimmer als sie gedacht haben.

„Verbeldung“ ist der 1. Teil der „Millennium Trilogie“ und führt uns auf eine kleine Insel in Schweden wo grausame Dinge passiert sind und auch noch passieren. In einen Sumpf aus Gewalt und verbrechen. Ritualmorde und Nazis.

In 2 ½ Stunden sehen und erleben wir ein düsteren Ruhigen Film mit Extrem dichter Atmosphäre, der die Spannung langsam steigert bis zum Finale. Doch über 2 Stunden ist viel Zeit für Handlung und Charakteraufbau. So lernen wir natürlich Mikael kennen, einen Aufrechten Journalisten, der wegen Gefälschter Quellen nun verurteilt wurden ist. Er mag seine Familie und ist immer wieder bei der Familienfeier seiner Schwester. Doch er ist Single. Im Gegensatz zu Mikael steht Lisbeth.

Sie ist eine Junge Hackerin, Bi-Sexuell und vom Kleidungsstil ein Goth. Doch Lisbeth ist noch viel mehr, sie hat eine Schlimme Vergangenheit. Sie steht unter Vormundschaft und der Rechtsanwalt der für sie verantwortlich ist, ist ein Perverses Schwein, das Lisbeth zu Sexuellen gefälligkeiten zwingt. Doch lange lässt Lisbeth das nicht mit sich machen. Auch scheint sie Mikael zu mögen. Jedenfalls nimmt Sie sich Ihn wenn sie Sex will. Lisbeth ist eine Moderne Junge Frau die sich nimmt was sie will. So ist es zum Teil schwer mit Ihr warm zu werden, Lisbeth ist ein extrem Kühlercharakter der Kalt wie ein Eisblock ist.

Noomi Rapace spielt sie dabei so Gut das man als Zuschauer manchmal nicht weiß ob man nun Lisbeth mögen soll oder sie Hassen. Doch auf jedenfall will man wissen was eigentlich mit Ihr Passiert ist. Doch soviel erfahren wir nicht von Ihr im 1. Teil.

Der Film ist wirklich einer der Düsternen Krimis/Thriller der letzten Jahre. Selten sah man so eine Düstere und Dichte Atmosphäre, auch wenn für den Film viele Dinge natürlich gestrafft oder gar gestrichen wurden.

„Verblendung“ ist ein Düsterer, mit dichter Atmosphäre Krimi. Dazu kommt eine Geschichte die Fesselt und mitreißt. Dazu Noomi Rapace als Junge Unbekannte Darstellerin die mit Ihrer Darstellung von Lisbeth Salander überzeugen kann. Ein Klasse Film.