Sonntag, 14. November 2010

ReGOREgitated Sacrifice

Die Geschichte um dem Pornostar der sein Leben Satan opfert geht weiter.

Ja auch im 2. Teil der "Vomit Gore" Trilogie dreht sich alles wieder um das eine Thema, auch wenn man eigentlich im ganzen Film keine Bezugspunkte zu der Handlung hat. So merkt man doch schnell das viel mehr hinter dem steckt was man sieht. Es ist wohl neben der Abrechnung mit dem Schönheitswahn und natürlich der Verschreibung des Satanismus, viel mehr. Wir tauchen ein in eine extrem kranke Welt. Voller Perversionen und Lust.

Was uns der Regisseur Lucifer Valentine hier zeigt spottet eigentlich jeder Beschreibung.  Es fließen so gut wie alle Körperflüssigkeiten in mengen. Dabei ist der Film eigentlich nichts für Gorehounds, auch wenn es gegen Ende extrem Harte Effekte gibt. Doch durchhalten bis dahin? Ein Film wie eine Folter, die Darsteller müssen extrem leiden. Natürlich ist alles nur gespielt, so weit es geht. Manches wirkt wie aus einem BDSM Porno, doch Erotisch wirkt hier nichts. Es gibt zwar viel Nackte Haut aber jeder Hauch von Erotik wird zerstört.
Dazu kommt natürlich wieder das der Film eine einzige Montage aus Szenen ist, doch dieses mal ist es anders als beim ersten Teil es geht man mal ruhige rund Chronologischer vor. Doch natürlich ist auch der Schnittstil extrem. Es gibt nichts was es nicht gibt. Kamerafahrten die sonst nie ein Kameramann aus Hollywood machen würde, auch Einstellungen die gegen jede konform gehen.
Der Film gehört wie der 1. Teil zu dem Extremsten was jemals veröffentlicht wurden ist. Doch dabei hat der Film auch einen Kunstcharakter und schafft es irgendwie uns Emotionen und eine Handlung zu vermitteln auch wenn dieses nicht einen anspringt und schreit "Hier bin Ich". Alles ist unterschwelliger. Würde man den Film mit Black Metal unterlegen wär wirklich ein Antichristliches Werk, doch der letzte Teil steht ja noch aus. Es geht natürlich immer noch, mehr Antichristlicher.

Bleibt nur zu sagen. "Satan, savoir,Father, Lord, ..." Triptykon - Goetia