Sonntag, 14. November 2010

Possession



Mark kommt von einer Geschäftsreise nach Hause. Seine Frau Anna verhält sich merkwürdig. Mark kommt nur ganz Langsam dahinter das es noch jemand anderes gibt. Anna geht Ihm Fremd. Mark durchsucht die Wohnung und findet einen Brief von einem Typ namens Heinrich. Doch auch dieser weiß nicht was mit Anna los ist. Er hatte zwar was mit Ihr doch sie ist auch bei Ihm merkwürdig. So stellt Mark weitere Nachforschungen an, so engagiert er einen Privatdetektiv um mehr Infos zu bekommen. Doch was Mark erfährt und findet ist unbeschreiblich.

Um den Film zu erfassen oder gar zu verstehen muss man sich auf Ihn einlassen und auch der Bedeutung des Wortes „Possession“(Besessen) im klaren sein. Denn der Film zeigt uns Menschen die von einander Besessen sind. So ist Mark von Anna abhänig und Trifft immer wieder Frauen die wie sie aussehen. So auch die Lehrerin seines Sohnes.

Doch auch Anna ist von etwas Abhänig, doch ist es nicht Mark aber auch nicht Heinrich. Es ist das was in der Wohnung von Anna ist. Der Film zeigt uns immer wieder Szenen wie sich Mark und Anna aufs Heftige Streiten. Dabei wirken die beiden Schauspieler so als würden sie Übertreiben Spielen. Doch es zeigt einfach nur das sie eigentlich sie sind. So wie eine Frau auf dem Film die in die Kamera sagt. „Das Du Ich für Mich sagst.“ So muss man in den 2 Stunden aber auch immer wieder an seinem Verstand zweifeln und sich Fragen, Ist das nun Mark und Anna oder sind das 2 andere Personen. Im Finale finden wir vielleicht sogar eine Antwort auf diese Frage.

Doch was dem Film so ausmacht ist vor allem die Kamera Arbeit. Sie ist zwar in Manchen Szenen Ruhig, doch sonst ist sie immer in Bewegung, fährt durch die Raum, um Personen. So als ob alles Ständig in Bewegung ist. Dazu kommt das der Film ein Berlin zeigt, welches Heute so gar nicht mehr Existiert. Ja sogar die Mauer steht noch. Die Atmosphäre ist Düster und Unheimlich, weil wir eigentlich nie genau Wissen was nun in dieser Wohnung ist oder was genau es ist. So sind die Spezialeffekte für das Monster Es sieht schleimig und Unheimlich aus.

Doch die größte Leistung liefern hier der noch Junge Sam Neill ab, er Spiel Mark so unglaublich, so überzeugend. So Verschieden. Genauso wie Isabelle Adjani als Anna. Sie zeigt uns Anna als liebe Person doch als eine Frau am Rande des Wahnsinns. Es springt alles hin und her und jeh Weiter der Film fortschreitet desto Besessener wird Anna.

„Possession“ ist ein klarer Geheim-Tip. Der Film ist nicht einfach oder Leicht. Auch findet man vielleicht seinen Meister in dem Film und man ist froh wenn er Vorbei ist. Doch das ist hier nicht Negativ gemeint. Auch wenn der Film ein paar Trashige Stellen hat. So ist es doch ein kleines Meister/Kunstwerk.