Sonntag, 14. November 2010

The Vampire Hunter

Nach einem Vampirbiss, der sie scheinbar das Leben gekostet hat, wird Rebecca zu einer Art Experiment und tötet im Auftrag einer Geheimorganisation selbst Vampire.
Ihr nächster Auftrag allerdings wird der gefährlichste ihres Lebens, sie geht auf die Suche nach dem Hexenhammer.

Manchmal mag ich die Briten wirklich. Die schaffen es sogar, in ihren B-Movies die absurdesten Dinge zustande zu bringen. So wird hier einfach brockenweise bei "Nikita", "Blade" und "Buffy" geklaut, alles in einen Topf geworfen und nach weniger gründlichem Umrühren kommt ein lustiger, abendfüllender Film heraus.
Die Anteile der abgekupferten Szenen sind natürlich unterschiedlich: am Anfang sehen wir Rebecca, die tot zu sein scheint und kurz darauf zu einem Supervampir gemacht wird. Das erinnert an "Nikita", auch an deren Ausbildung. Dann geht es eher Richtung von "Blade", da sie als Vampir ihre eigene Spezies heimsucht und die Effekte (beispielsweise wie die Vampiere zerfallen) einander ähneln, und "Buffy", weil sie eine Frau ist und es nicht ausschliesslich mit den Blutsaugern zu tun hat.
Ja, der Film macht schon Spass, aber mehr leider auch nicht.

"The Vampire Hunter" ist eine nette Unterhaltung für einen Abend mit kommunikationsunwilligen Freunden und Bier.