Sonntag, 14. November 2010

Das Ende - Assault on Precinct 13

Silvester in Detroit. Polizei-Station 13 wird geschlossen. Es ist der letzte Abend. Nur noch 3 Mann sind da, der Sergeant, die Sekretärin und ein alter Cop, der in Ruhestand gehen wird. Doch es kommt anders, als es sollte an diesem Abend. Ein Gefangenentransport wird auf das Revier umgeleitet. Einer der Gefangenen ist ein Copkiller. Dieser wird Ziel einer Truppe, die versucht ihn zu befreien, dies wird in letzter Sekunde verhindert. Doch die Leute geben nicht auf und beginnen das Revier zu belagern.

Hochspannung Pur bietet diese Neuauflage nach John Carpenter. Ein sehr düsterer Action-Thriller wird einem hier geboten. So gibt es eine Menge Spannung, die aber etwas braucht, bis sie aufgebaut ist. So vergehen gut 30 -40 Minuten, bis es richtig los geht. Doch dann ist es ein Nervenkitzel. Man fragt sich ständig, was versuchen die Belagerer als nächstes? Was wollen sie eigentlich? Wer sind sie? Diese Frage wird recht schnell erklärt, aber ihr Motiv bleibt geheim. Die Frage, ob drinnen im Revier nicht auch einer zu ihnen gehört, bleibt bis zum Showdown offen.
Der Film ist aber auch kompromisslos. So werden von den Belagerern keine Gefangenen gemacht.
Er ist auch kompromisslos in seiner Härte, so gibt es blutige Einschüsse. Man fühlt sich an alte gute Action-Filme erinnert. Doch ist dies alles nicht so übertrieben brutal. Die FSK 16 ist gerecht.
Auch kommt es im Revier zwischen den Gefangenen und Polizisten immer wieder zu Problemen. Niemand traut den anderen, doch sie müssen sich zusammen reißen, denn der Feind ist draußen.
Der Showdown ist einfach Hammer spannend. Er hat auch noch ein paar Wendungen. So bleibt wirklich die Frage bis zum Schluß offen, wer nun Freund oder Feind ist.

Das zweite Remake von John Carpenters "Assault - Anschlag bei Nacht" ist das bessere. "Das Tödliche Wespennest" war zwar nicht schlecht. Aber der Regisseur hat hier bessere Arbeit geleistet.

Ein sehr düsterer Action-Thriller.