Sonntag, 14. November 2010

Azumi

Azumi ist eine von mehreren Auftragskillern, deren Aufgabe es ist, alle Kriegstreiber Japans zu töten. Doch einer von ihnen erfährt davon und versucht, das zu vereiteln.

"Azumi" ist von Ryûhei Kitamura, der schon einmal mit "Versus" einen Swordplay-Film gedreht hat.
Doch anders als bei "Versus" dreht es sich hier nicht um Zombies, sondern ausschliesslich um Menschen, die sich gegenseitig töten. Viel Handlung gibt es also nicht.
Alles bleibt ziemlich oberflächlich, was vielleicht auch daran liegt, dass bei uns nur die internationale Version erschienen ist und es leider keinen Vergleich mit der Originalfassung gibt, ausser der Info, dass wohl gut 20 Minuten fehlen.
So ist es möglich, dass ein Großteil der Nebenhandlung herausgeschnitten worden ist.
Daher geht es eben einfach nur um Rache und ein hübsches junges Mädchen, leichtbekleidet und eine Meisterin ihres blutigen Faches. Es ist also kein Wunder, dass grob überschlagen an die 300 Leute über den Jordan geschickt werden.
Aber da "Azumi" gut gefilmt wurde, gibt es die ein oder andere nette Kamerafahrt.
Der Endgegner von Azumi erscheint uns wahrscheinlich extrem tuntig, jedoch wurde er wohl einem klassischen japanischen Bösewicht aus diversen Mangas nachempfunden.
"Azumi" wirkt auch insgesamt wie ein verfilmter Manga.
Die deutsche DVD des Films ist eine Schande: Das Bild ist im falschen Format, wodurch links und rechts Teile vom Bild einfach fehlen. Desweiteren ist das Bild abgedunkelt worden, weshalb auch noch mal Details verloren gehen.

"Azumi" ist ein Film, welcher sehr unterhaltsam ist. Allerdings gibt es weit bessere Swordplay-Filme.