Sonntag, 14. November 2010

Frankenfish

Irgendwo in den Sümpfen der USA. Ein Hinterwäldler, der gerade beim Fischen ist, wird ins Wasser gezogen und getötet. Ein Gerichtsmediziner wird dazu geholt. Er nimmt noch eine Frau von irgendeinen Amt mit, was mit Biologie und so nen Zeug zu tun hat (eigentlich total unwichtig). Diese beiden machen sich nun auf und treffen auf ein kleines Dorf aus ein paar Hausbooten. Dort finden sie ein Schiff, das durch einen Wirbelsturm halb gesunken ist. Die Besatzung ist Tod, doch das, was an Board war, lebt und hat Hunger auf Menschen.

Hört man doch, dass der Film sehr trashig und blutig sein soll. Nunja ich hab ihn mir angeschaut und muss sagen, trashig sind die ganzen B-Movies aus den USA schon lang nicht mehr. Dazu fehlt ihnen der Flair. Das selbe Problem hat auch dieser Film. Er ist zwar ganz nett, aber er ist nicht wirklich gut und unterhalten tut er auch nicht wirklich. Er zieht sich auch ziemlich hin. Bis man den Fisch sieht, dauert es ewig. Die einzigen Lichtblicke im Film sind jetzt nicht die beiden Mädels, die man oben ohne sehen kann, nein, die Morde durch den Fisch sind zum Teil recht nett anzusehen. Das Highlight ist wohl der Kiffer Typ, der vom Rand seines Hausbootes ins Wasser schaut und dann vom Fisch geköpft wird. Sehr genial ist auch der Tod der Tussi, die den Gerichtsmediziner begleitet. Eine Gasflasche brennt, daneben liegt eine Schrotflinte, diese wird natürlich heiß. Sie meint, sie weiss, wie sie entkommen können, da geht ein Schuß los und fetzt ihr ein Stück vom Gesicht weg.

Die Morde vom Fisch sind wohl das einzige am Film, was überzeugen kann. Der Rest ist einfach das üblichen B-Movies Klischee, das man schon tausendmal gesehen hat.
Ein Film den man sich einmal anschauen kann.