Sonntag, 14. November 2010

Nympha

Eine US-amerikanische Nonnenschülerin wird nach Italien geschickt, um in einem italienischen Orden Gott näher zu kommen.
Doch was sie dort erlebt, ist mehr die Hölle als der Himmel.

Der Film ist wie ein zweischneidiges Schwert - einerseits erinnert er zum Teil an alte Nunploitation-Filme, doch auf der anderen Seite fehlt dem Film der Charme jener alten Filme. Aber der Streifen hat durchaus seine Momente. Es geht hier vor allem, sagen wir, um die Methoden, die angewandt werden, um die Hauptdarstellerin 'näher zu Gott zu bringen', und die sind vor allem eines, nämlich Folter. Doch im Film finden sich auch etliche Schwächen, so beispielsweise die ständig zwischen den Zeiten springenden Handlungsstränge. Man muss schon viel puzzeln, bevor es dem Ende zugeht, um herauszufinden, welcher Handlungstrang wohin gehört. Dann löst sich der Plot zwar auf, aber man hat immer noch ein Fragezeichen über dem Kopf.

Der Streifen ist nicht gerade leichte Kost, doch für Anhänger des Genres vielleicht ein kleiner Lichtblick. Keine filmische Perle, doch ansehbar.