Sonntag, 14. November 2010

The Defender

Lance Rockford ist ein Special-Agent, der die Aufgabe hat, die Sicherheitsexpertin der USA nach Rumänien zu begleiten. Dort soll ein geheimes Treffen stattfinden. Von diesem Treffen sollte eigentlich niemand etwas wissen, doch dann findet ein Angriff statt und keiner weiß von wem.

Dolph Lundgrens erste Regiearbeit. Viele kennen ihn sicherlich noch aus den einem oder anderen Actionfilm Ende der 80iger und Anfang der 90iger Jahre. Doch hiermit zeigt er, dass er seinen alten Kollegen etwas voraus hat. Zwar drehen Van Damme und Segeal auch Filme, aber die meisten mehr schlecht als recht. Lundgren zeigt mit „The Defender“, dass er als Regisseur doch einiges drauf hat. Dies toppt er auch noch mit seinem zweiten Werk „The Mechanik“.
Mit „The Defender“ liefert er einen 1A B-Actionfilm ab, der sogar neben einen Spannungsaufbau auch eine Handlung besitzt. Auch die aktuelle Terrorpolitik der USA wird mit einbezogen. Ein kleiner Gag am Rande soll wohl sein, dass Jerry Springer den US Präsident spielt.
Etwas geklaut hat der Dolph für seine Filme, aber wer macht das heutzutage nicht. So erinnert die Handlung stark an „das Ende“ von John Carpenter. Doch das ist eher positiv zu werten, da genau dies die Spannung aus macht. Der Hauptpunkt die Action besteht zum größten Teil aus Shootouts. Doch ab und an verhaut der Lundgren auch ein paar Typen. Die Action ist gut gemacht und teilweise auch sehr brutal. So ist die FSK 16 hier eigentlich ein Witz.

Es bleibt nur noch zusagen: Dolph Lundgren überzeugt mit seinem Debut-Film auf voller Länge. Die stereotypen Actionfilme sind einfach nicht mehr aktuell. Ein guter B-Actionfilm, der gut unterhält.