Sonntag, 14. November 2010

Zwölf Runden

Vor einem Jahr nahm der Cop Danny Fisher den Waffenhändler Miles Jackson fest. Bei dieser Verhaftung kam auf Tragische weise die Freundin des Waffenhändlers ums leben. Dies ist nun aus dem Gefängnis ausgebrochen und schwört Rache. Miles entführt Dannys Freundin Molly. Dabei zwingt er Danny zu einem Spiel über 12 Runden, nur wenn er dieses Spiel gewinnt kann er seine Freundin wiedersehen.

 Was passiert wenn der Rgeisseur von „Stirb Langsam 2“ Renny Harlin seine Version von „Stirb Langsam 3“ dreht. Es könnte wohl „Zwölf Runden“ dabei raus kommen, bzw. es ist dabei „Zwölf Runden“ heraus gekommen. Der neuste B-Actionstreifen mit WWE Superstar John Cena ist eine Typische „Stirb Langsam“ kopie, doch dieses mal halt der 3. Teil. Das wird dem geneigten Action Fan und seher des Films sehr schnell Klar. Doch stört es nicht weiter, denn Wissen alle Beteiligten was hier tun.
John Cena gibt sich wie immer Mimik kalt und zieht immer nur ein Gesicht, er ist halt Typischer Wrestler und Actionheld. Macht er für sein nicht vorhandenes Schauspieltalent mit seinem können in den Actionszenen weg, denn er macht alle Stunts selbst, Ob er nun eine Straßenbahn aufhält, eine Verfolgungsjagd zu fuß macht oder mit einem Feuerwehrauto durch New Orleans fährt.
Dem oldschool Actionfreund wird der Film gefallen, denn alle Stunts sind Hand gemacht keine unötigen CGI Effekte. Leider sind die Actionszenen auch Oldschool gefilmt, mag vielleicht für manche ganz gut sein, keine Schnellen Schnitte oder Szenenwechsel zu haben, was der Films sonst doch häufig zu bieten hat, so fehlt manchen Actionenszenen einfach die kraft um richtig Wuchtig zu sein, wie es halt bei der Fahrt mit dem Feuerwehrauto hätte sein können. Die Szene ist nicht Schlecht, wäre aber durch besser Schnitttechnik ein Richtiger kracher geworden.

„Zwölf Runden“ ist ein Solider B-Action Film der nicht viel falsch machen kann und gut Unterhält in den 105 Minuten Laufzeit kommt auch nie Langeweile auf. Für Fans von Oldschool b-Actionstreifen genau das Richtig und ist der Film doch um längen besser als der eher Durchwachsene „The Marine“.